In einem Maisfeld bei Dürrholz im Landkreis Neuwied kam es am 30.08.2026 gegen 00:25 Uhr zu einer tödlichen Schussabgabe. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat aufgrund des Vorfalls ein Ermittlungsverfahren gegen einen 58-jährigen Beschuldigten aus dem Landkreis Neuwied eingeleitet.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft besteht gegen den Mann der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung gemäß § 222 StGB. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen Jagdpächter. Sowohl der Beschuldigte als auch der Verstorbene waren beziehungsweise sind Jäger.

50-Jähriger auf Hochsitz getroffen

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde ein 50-jähriger Mann auf einem etwa drei Meter hohen Hochsitz von einem Schuss getroffen. Er erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Eine Wärmebildkamera war nach bisherigen Erkenntnissen vorhanden. Ob diese zum Zeitpunkt der Schussabgabe tatsächlich eingesetzt wurde, ist derzeit allerdings noch nicht geklärt.

Die genauen Umstände des Geschehens sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Koblenz.

Die Ermittlungen dauern an.

Rechtlicher Hinweis: Nach § 152 Abs. 2 StPO ist die Staatsanwaltschaft verpflichtet, wegen aller verfolgbaren Straftaten einzuschreiten, sofern zureichende tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen. Die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bedeutet nicht, dass der Beschuldigte die ihm vorgeworfene Straftat tatsächlich begangen hat oder eine Verurteilung wahrscheinlicher ist als ein Freispruch. Es gilt die Unschuldsvermutung.

(PM StA Koblenz, red [LW])